Gnissau ist eine Dorf in Süd-Ostholstein; ein Ortsteil der Großgemeinde Ahrensbök. Gnissau liegt im Dreieck Kiel-Lübeck-Hamburg am Rande der Holsteinischen Schweiz und ist eine guter Standort für das mittelständische Gewerbe, zum Wohnen und zum Leben. (Zur Anzeige dieser Seite benötigen Sie einen JavaScript-fähigen Browser.)
 
 
Feuerwehr
 
Mehr als 60 Jahre
  • Feuerlöschwesen und Brandschutz
  • Technische Hilfeleistung
  • Gemeinwesenentwicklung
Als alles anfing ...
1934 wurde die Feuerwehr Gnissau von einer vorhandenen Pflichtfeuerwehr in
eine Freiwillige Feuerwehr überführt. Dies fiel mit der Gründung der Großgemeinde
Ahrensbök zusammen. 1938 wurde die Wehr mit weiteren 37 freiwilligen und 48
pflichtigen Wehren in den 6. Löschzug Eutin paramilitärisch eingegliedert.

Im 2. Weltkrieg war die Wehr dem Polizeigesetz unterstellt, damit Zwangswehr und, bedingt durch den Fronteinsatz der Männer, eine Löschhelferinnen-Wehr.
Dazu gehörten neben den Einsätzen im ländlichen Raum auch Einsätze in Kiel.

  • Am 16.03.1947 fand die Wehr mit 10 Männern zu ihrer Freiwilligkeit zurück.
  • 1971 wurde das erste Feuerwehrgerätehaus im Wiesenweg mit einem TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) eingeweiht. 
  • 1974  unterzog sich die Wehr einer ersten Leistungsbewertung.
  • 1979 erhielt das Dorf ein LF 8 (Löschgruppenfahrzeug) mit Funkgerät und wurde an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen.
  • 1983 wurde ein zweites Feuerwehrgerätehaus mit Unterrichtsraum und Werkstatt eingerichtet.
  • 1989 erhielt die Wehr ihr jetziges LF 8. 
Die Dorfschaft und die Menschen stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Gnissau.
  • 1984 wurde das 50-jährige Jubiläum mit der Übergabe einer TS 8/8 begangen. (Tragkraftspritze)
  • 1989 wurde das neue LF 8  übergeben.
  • 1993 erhielt die Wehr die ersten Rufmeldeempfänger. 
  • 1996 unterzog sich die Wehr der Leistungsbewertung zum bronzenen Beil.
  • Zur Zeit wird die Wehr von mehr als 180 passiven Mitgliedern ideell und materiell

  • unterstützt.
Wehrführer der Freiwillige Feuerwehr Gnissau seit 1934
Hermann Keller 1934
Ernst Sorgenfrei
?
Dieter Lund
1960
Carl-Ludwig Lorenzen
1969
Ernst-Otto Kickbusch-Eck
1994
 
Ausbildungsstand der Wehr
Truppmann 31
Maschinist 
21
Motorsäge
7
Sanitäter
6
Funker 
8
Atemschutz 
11
Truppführer 
21
Gruppenführer I 
9
Gruppenführer II 
9
Gefahrgut
2
Weitere Lehrgänge
6
 
Regelmäßige Veranstaltungen
Jahreshauptversammlung
Kameradschaftsabend
Ostereier suchen
Wandertag
Fahrradtour mit Grillfest
"Travewochenende"
Laternenumzug
Kranzniederlegung
Tannenbaumerrichtung
Weihnachtsfeier
 
Ausstattung der Wehr
LF 8
1
TS 8/8
1
Atemschutzgeräte
6
Notstromaggregat
1
Beleuchtung
2
Motorsäge 
1
Tauchpumpe
1
Trennschleifer
1
HdL
1
Rettungsschere
1
 
Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Gnissau (nach Häufigkeit der Einsätze)
  • Technische Hilfeleistung
  • Kulturelle Gemeinwesenentwicklung
  • Löscheinsätze und Brandschutz
Die Feuerwehr in Dorf und Nachbarschaft

Die freiwillige Feuerwehr ist ein gemeinwesenorientierter und kultureller Faktor in
unserem Dorf. Sie verbindet unter den aktiven Mit gliedern alle Bevölkerungsgruppen und
-schichten im Einsatz für den Nächsten und macht daher gleichzeitig miteinander
bekannt und vertraut.

Sie fördert unter den passiven Mitgliedern die sozialen Kontakte, schafft
Zusammengehörigkeitsgefühle im Dorf und fördert durch Vorleben, Nachbarschaftshilfe und Hilfsbereitschaft.

Die freiwilligen Feuerwehren verbinden die Dörfer. Die Zusammenarbeit in gemeinsamer Übung, durchstandenem Einsatz, bei Festen und Feiern entwickelt und fördert Gemeinsamkeit; und die Isolation des einzelnen Dorfes in der Großgemeinde wird aufgehoben.
 

Freiwillige Feuerwehren haben auch Probleme
Die erste Nachkriegsgeneration geht nun in die Reserve- oder Ehrenabteilung.

Zugezogene Dorfbewohner finden immer schwerer den Zugang zu der angeblich
"verschworenen" Gemeinschaft und "Männerkultur" Freiwillige Feuerwehr. 

Tagsüber sind die "Fensterplätze" in den Einsatzfahrzeugen kaum noch zu besetzen, da die Arbeitsplätze heute nicht sehr in Dorf oder Gemeinde zu finden sind. Frauen, die tagsüber in großer Zahl das Dorf allein prägen, finden noch nicht den Zugang in die Feuerwehr, als gemeindlichem Instrument der brandschutzrechtlichen, sozialen und kulturellen Daseinsvorsorge.

Feuerwehren kämpfen bei der Verschlechterung der öffentlichen Haushaltslage um ihre Anerkennung in Politik und Verwaltung, sind aber trotzdem immer bereit, ihren Dienst am Nächsten auszuüben.

Die Feuerwehr hat eine eigene Homepage
nützliche Links zum Thema Feuerwehr
www.feuerwehr.de
Landesfeuerwehrverband